In diesem Sommer hat das Forschungsteam von Technische Universität Gdańsk eine intensive Feldkampagne für den Anwendungsfall Puck durchgeführt, um die zu verstehen, wie landwirtschaftliche Schadstoffe (Stickstoff und Phosphor)) bewegen sich durch Boden und Grundwasser. Die Arbeiten erfolgten in enger Zusammenarbeit mit der Polnisches Geologisches Institut - Nationales Forschungsinstitut.
Seit Juni sammelt das Team Wasser- und Bodenproben alle 1-3 Monate an drei Standorten im Untersuchungsgebiet. Ziel ist es, Veränderungen der landwirtschaftlichen Kontamination im Laufe der Zeit und in verschiedenen Gebieten zu beobachten.
Die Proben wurden aus besonders schadstoffbelasteten Umweltkompartimenten im Untergrund entnommen:
- flaches Grundwasser
- Boden in der vadosen Zone in drei Tiefen.
Die Laboranalysen konzentrierten sich auf biogene Verbindungen wie z. B.:
- Nitrat, Nitrit und Ammoniumstickstoff
- Gesamtstickstoff
- Gesamtphosphor und Orthophosphate.
Diese Messungen wurden mit einem Spektrophotometrische Methode mit Hach-Küvettentests, mit Hilfe von Spezialgeräten für den Probenaufschluss und das Ablesen der Ergebnisse.
Zur Abschätzung der Durchlässigkeit der vadosen Zone, die ein wichtiger Faktor für die Verlagerung der Kontamination von der Bodenoberfläche nach unten ist, nahmen die Forscher auch Proben von ungestörtem, flachem Boden (bis zu 1 m Tiefe). Diese Proben, die hauptsächlich aus Sand mit lokalen Torfbeimengungen bestehen, werden in Sand- und Sand-Kaolinit-Apparaturen getestet, um ihre hydraulischen Eigenschaften (insbesondere die Retentionskurven) zu bestimmen. Das unterschiedliche Vorhandensein von organischen Stoffen im Material der ungesättigten Zone erschwert die Abschätzung der Durchlässigkeit und erfordert weitere Untersuchungen.
Durch die Kombination von Feldmessungen und Modellierung wird die Forschung dazu beitragen intelligenteres Management der Auswirkungen der Landwirtschaft zu den Wasserressourcen in der Region.

