Neuer Forschungsschwerpunkt: Die Umsetzung der landwirtschaftlichen Vision der EU in Umweltmaßnahmen für die künftige Gemeinsame Agrarpolitik

Europäische Landwirtschaft steht an einem Scheideweg. Die Landwirte in der gesamten EU stehen unter wachsendem Druck durch wirtschaftliche Unsicherheit, politische Instabilität, und Strengere Anforderungen an die Nachhaltigkeit. Als Antwort darauf hat die Europäische Kommission hat eine Vision für Landwirtschaft und Ernährung im Februar, die den Schwerpunkt auf Wettbewerbsfähigkeit, Ernährungssicherheit, und Vereinfachung.

Ist diese Vision jedoch wirklich geeignet, die europäische Landwirtschaft für eine nachhaltige und widerstandsfähige Zukunft einschließlich gesunder Böden?

Eine aktuelle wissenschaftliche Analyse legt das Gegenteil nahe. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass sich die Vision der Kommission stark auf Einkommensbeihilfe und Abbau von Bürokratie, während Umwelt- und Bodenschutz übersehen. Dies hat Auswirkungen auf die künftige Gemeinsame Agrarpolitik (GAP), die die zentrale Politik des Agrarsektors ist.

Um die Unzulänglichkeiten der Vision zu beheben, schlagen die Forscher einen umweltfreundlicheren, leistungsorientierten Ansatz für die künftige GAP vor, der auf drei zentralen Säulen beruht:

  1. Zahlung für Leistung - Kopplung der nationalen GAP-Budgets an die Umweltziele der Mitgliedstaaten.
  2. Ergebnisorientierte Maßnahmen - Vorrang für spürbare Umweltauswirkungen auf Betriebsebene.
  3. Grundsätze der Kreislaufwirtschaft - die Widerstandsfähigkeit des Sektors zu verbessern.

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